Klimabeanspruchung Hauseingangstüren

Die europäische Produktnorm für Fenster und Türen ÖNORM EN 14351-1, nach der sich auch die ÖNORM B 5339 orientiert, definiert die Leistungsanforderungen an Fenster und Außentüren.
Danach ist eine Außentür eine Tür, die das Außenklima vom Innenklima eines Gebäudes abschließt, und im Wesentlichen dem Durchgang von Personen dient.

Nach ÖNORM B 5339 gibt es für Außentüren 3 Verwendungsklassen

Klasse A

Außentür, die sich in geschützter Lage befindet, sich im Erdgeschoß oder 1. Obergeschoß befindet

Klasse B

Außentür, die in teilgeschützter Lage (z.B. in tieferer Leibung oder Vordach) liegt, sich im Erdgeschoß oder 1. Obergeschoß befindet

Klasse C

Außentür, die in ungeschützter Lage liegt, sich im Erdgeschoß oder 1. Obergeschoß befindet

Für Türen der Verwendungsklassen A, B und C ist als Anforderung Klima c, d und e (siehe unten) festgelegt. Die Haustüren müssen als Ergebnis einer Klima c, d oder e Prüfung nach Beendigung der Prüfung mindestens die Verformungsklasse II erreichen.
Dies bedeutet, dass die Tür bei Verwindung und Längskrümmung max. 4 mm und bei Querkrümmung max. 2 mm verformt sein darf.

Weitere Anforderungen an Haustüren, sofern anwendbar:

  • Widerstand gegen Windlast
  • Schlagregendichtheit
  • Luftdurchlässigkeit
  • Bedienungskräfte
  • Mechanische Festigkeit
  • Stoßfestigkeit
  • Schallschutz
  • Wärmedurchgangskoeffizient
  • Einbruchhemmung
  • Durchschusshemmung
  • Explosionshemmung